Anton Webern
(1883-1945)

Vier Stücke für Geige und Klavier op. 7


Anton Weberns Vier Stücke für Geige und Klavier op. 7 (1910) entstanden in einer Periode im Leben des Komponisten, in der er - teils um den Broterwerb für sich und seine Familie zu sichern, teils um für größere Aufgaben Dirigierpraxis zu erlangen - nacheinander verschiedene Kapellmeisterstellungen an Provinztheatern (am Kurorchester Bad Ischl, an den Theatern in Teplitz, Danzig und Stettin) annahm, untergeordnete Positionen, deren Verträge er in fast allen Fällen schon nach kurzer Zeit wieder auflöste oder sich in vorgetäuschte oder tatsächliche Krankheiten flüchtete. Am 4. Juli 1912 schrieb er aus Stettin an Alban Berg: Ich befinde mich unter einem Auswurf von Menschen, beschäftige mich mit albernster Musik...

Werbetext (Walter Rösler)
Zeichen 1973