Richard Wagner
(1813-1883)

Sinfonie C-Dur (1832)


Sein "altmodisches Jugendwerk", das er am Ende seines Lebens noch einmal erklingen ließ, betrachtete Wagner mit einer Mischung aus lächelnder Nachsicht und Stolz. Vielleicht entsann er sich auch der Worte, die Heinrich Laube 50 Jahre zuvor, nach der Leipziger Aufführung 1833, in der "Zeitung für die elegante Welt" geschrieben hatte: "Es ist eine kecke, dreiste Energie der Gedanken, die sich in der Sinfonie die Hände reichen; es ist ein stürmischer kühner Schritt, der von einem Ende zum anderen schreitet und doch eine so jungfräuliche Naivität in der Empfänglichkeit der Grundmotive, daß ich große Hoffnungen auf die musikalischen Talente des Verfassers gesetzt habe."

Walter Rösler
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