Nichts op.10, Nr.2 (Hermann Gilm)
Himmelsboten op.32 ("Des Knaben Wunderhorn")
Ach Lieb, ich muß nun scheiden op.21, Nr.3 (Felix Dahn)
Wozu noch, Mädchen, soll es frommen op. 19, Nr.1 (A.Fr. Graf von Schack)
Wie sollten wir geheim sie halten op.19, Nr.4 (a. Fr. Graf von Schack)
Du meines Herzens Krönelein, op. 21 Nr. 2 (Felix Dahn)
Schlagende Herzen, op. 29 Nr. 2 (Otto Julius Bierbaum)
Ich wollt' ein Sträußlein binden, op. 68 Nr. 2 (Clemens Brentano)
Ständchen, op. 17 Nr.2 (Adolf Friedrich von Schack)
Ungehemmt durch sperrige Gedanken, die sich mit der Landschaft
der Seele , ihren nächtlichen Abgründen und ihren wilden Verwachsungen
beschäftigen, schreibt Richard Strauss Lieder, die jeden professionellen
Sänger glücklich machen können. Der Kunstgesang dominiert. Manche
Innerlichkeit enttarnt sich beim zweiten Hören als gar nicht so innerlich,
nur die wunderbare Süße und die Leidenschaftlichkeit des Gesangs
hat uns das vorgegaukelt. Gedichte von dem renommierten Gilm, dem einflußreichen
Graf Schack und dem bestens bekannten Felix Dahn dienen dem kulturpolitischen
Realo als Vorlage.
Christine Mitlehner
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