Richard Strauss
(1864-1949)

Nichts op.10, Nr.2 (Hermann Gilm)
Himmelsboten op.32 ("Des Knaben Wunderhorn")
Ach Lieb, ich muß nun scheiden op.21, Nr.3 (Felix Dahn)
Wozu noch, Mädchen, soll es frommen op. 19, Nr.1 (A.Fr. Graf von Schack)
Wie sollten wir geheim sie halten op.19, Nr.4 (a. Fr. Graf von Schack)
Du meines Herzens Krönelein, op. 21 Nr. 2 (Felix Dahn)
Schlagende Herzen, op. 29 Nr. 2 (Otto Julius Bierbaum)
Ich wollt' ein Sträußlein binden, op. 68 Nr. 2 (Clemens Brentano)
Ständchen, op. 17 Nr.2 (Adolf Friedrich von Schack)



Ungehemmt durch sperrige Gedanken, die sich mit der Landschaft der Seele , ihren nächtlichen Abgründen und ihren wilden Verwachsungen beschäftigen, schreibt Richard Strauss Lieder, die jeden professionellen Sänger glücklich machen können. Der Kunstgesang dominiert. Manche Innerlichkeit enttarnt sich beim zweiten Hören als gar nicht so innerlich, nur die wunderbare Süße und die Leidenschaftlichkeit des Gesangs hat uns das vorgegaukelt. Gedichte von dem renommierten Gilm, dem einflußreichen Graf Schack und dem bestens bekannten Felix Dahn dienen dem kulturpolitischen Realo als Vorlage.

Christine Mitlehner
Zeichen 5430

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