Alexander Skrjabin
(1872-1915)

Konzert für Klavier und Orchester fis-Moll op. 20


"Alle seine Werke weisen eine unbestreitbare künstlerische Individualität auf", schrieb ein Kritiker 1897 nach den ersten Auftritten eines jungen russischen Pianisten in Paris, Berlin, und Brüssel. "Sein Spiel ist ein Musterbeispiel für den besonderen, nicht zu beschreibenden Charme der Slawen, die die besten Pianisten der Welt sind. Skrjabin. Merkt euch diesen Namen!" Obwohl eine vorübergehende Lähmung der rechten Hand 1891 beinahe einen Schlussstrich unter seine pianistische Karriere gezogen hätte, machte sich Alexander Skrjabin nach Abschluss des Studiums am Konservatorium seiner Heimatstadt Moskau zunächst einen Namen als Klaviervirtuose. Als Exzentriker par excellence und kluger Marketing-Stratege beschränkte er sich dabei konsequent auf Interpretationen eigener Werke.
Dass "von 74 Opusnummern seines Werkkatalogs [...] 68 für Klavier geschrieben" sind (Peter Hollfelder), ist auf Skrjabins außergewöhnliche pianistische Fertigkeiten und seine frühen Erfolge als Virtuose zurückzuführen.

Mark Schulze Steinen
Zeichen 5204

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