| Thomas Selditz V
i o l a studierte an der Berliner Hochschule für Musik "Hanns Eisler" bei Alfred Lipka Bratsche. 1991 gründete er mit Daniel Gaede, 1. Konzertmeister der Wiener Philharmoniker, und dem Solo-Cellisten der Staatskapelle Berlin, Andreas Greger, das Gaede Trio, das sich schnell zu einem der führenden Streichtrios entwickelte. Mit 21 Jahren wurde er als 1. Solo- Bratscher in das Berliner Sinfonie-Orchester engagiert und wechselte 1994 in der gleichen Position an die Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim. Schon während seines Studiums gewann er Auszeichnungen und Preise beim Internationalen Musikwettbewerb Markneukirchen und trat als Solist mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und dem Berliner Sinfonie-Orchester auf. Wichtige musikalische Impulse erhielt er durch seine Zusammenarbeit mit dem Chamber Orchestra of Europe. In den 90er Jahren etablierte sich das Gaede Trio in der internationalen Musikszene zu einem gefragten Kammerensemble, was durch zahlreiche CD-Aufnahmen, Konzerte und Rundfunkproduktionen in Deutschland, Frankreich, Belgien, Österreich, Schweiz, Japan und Amerika dokumentiert wird. Von Thomas Selditz liegen Rundfunkaufnahmen bei fast allen deutschen Rundfunkanstalten (WDR, NDR, SWR, SR, BR, Deutschlandfunk, MDR und Deutschlandradio Berlin) vor. Seine Konzerttätigkeiten als Solist führten ihn in bedeutende Musikzentren wie das Gewandhaus zu Leipzig, das Schauspielhaus Berlin, das Konzerthaus Wien, die Philharmonie Berlin und zum Rheingau-Festival. Seit 1999 unterrichtete Thomas Selditz als Professor für Viola an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und ist inzwischen in gleicher Position an die Hamburger Musikhochschule gewechselt. |
Vladimir Stoupel K
l a v i e r studierte am Moskauer Konservatorium bei Ewgenij Malinin Klavier und Gennadij Roshdestwenskij Dirigieren. 1984 emigrierte er nach Frankreich und wurde 1986 Preisträger des Concours International d'Exécution Musicale in Genf, was zahlreiche Konzerte nach sich zog. Rundfunk- und Fernsehanstalten wie ARD, ARTE, Radio France, Radio Suisse Romande und NHK (Japan) produzierten Aufnahmen mit ihm. Er trat mit renommierten Orchestern wie dem Berliner Philharmonischen Orchester, dem Leipziger Gewandhausorchester, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestre National de Toulouse und dem Orchestre National de Bordeaux auf, und arbeitete mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Michail Jurowski, Leopold Hager, Marek Janowski und Marcello Viotti zusammen. Der Pianist wird regelmäßig zu internationalen Festivals wie den Berliner Festspielen, dem Printemps des Arts in Monte Carlo, dem Helsinki-Festival und dem Festival La Grange de Meslay in Tours eingeladen. Besonderes Aufsehen erregte Vladimir Stoupel beim Festival Piano en Valois in Angoulème (Frankreich) mit der Interpretation des gesamten Sonatenzyklus von Alexander Skrjabin. Seine Kammermusikpartner sind außer den Mitgliedern führender europäischer und amerikanischer Orchester Evgenij Nesterenko (Bass), Elena Zaremba (Mezzosopran) und Wolfgang Brendel (Bariton). |