Robert Schumann
(1810-1856)
Sonate für Violine und Klavier Nr.
1 a-Moll op. 105
Es war der Konzertmeister des Leipziger Gewandhausorchesters, Ferdinand David, der im Januar 1850 an den Komponisten und Freund schrieb: "Deine Fantasiestücke für Piano u. Clarinette gefallen mir ungemein; warum machst Du nichts für Geige und Clavier? es fehlt so sehr an was Gescheidtem Neuen und ich wüßte Niemand der es besser könnte als Du." Schumann ließ sich anregen und vertiefte sich in seinem ersten Düsseldorfer Jahr in die Komposition zweier Violinsonaten a-Moll und d-Moll, die er zwischen dem 12. September und 2. November vollendete. Ihre Uraufführung erlebte die a-Moll-Sonate am 21. März 1852 im Leipziger Gewandhaus durch David mit Clara Schumann am Klavier, allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Schwer nachzuvollziehen, denn die Sonate bietet eine reiche Ausdruckspalette für Pianist und Geige.
Christine Mitlehner
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