Franz Schubert
(1797-1828)

Der Taucher D 77 /1. Fassung (Friedrich Schiller)
Grenzen der Menschheit (Joh. Wolfgang von Goethe)


Bekannt seit dem Mittelalter und durch ganz Europa erzählt uns die Ballade schaurig-schöne Geschichten von Helden und Nicht-Helden, ihren Kämpfen und Niederlagen, ihrer Gefährdung und ihrem Untergang, besingt Liebe und Tod, bewundert Tapferkeit und Standfestigkeit und hebt warnend und belehrend den Finger. Sie hat etwas Mysteriöses, ohne mystisch zu sein; diese letzte Eigenschaft eines Gedichts liegt im Stoff, jene in der Behandlung. Das Geheimnisvolle der Ballade entspringt aus der Vortragsweise.

Christine Mitlehner
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