Fünf Orchesterstücke op. 16
Die Fünf Orchesterstücke sind beispielhafte Zeugnisse jenes sehr freiheitlichen Stadiums, in welchem Schönberg den Schranken der Tonalität nicht mehr und denen seiner eigenen "Zwölfton"-Regeln noch nicht gehorchte. In seiner Charakterisierung des Werks gegenüber Strauss zeigt sich der Komponist von einer überraschend aufgeknöpften Seite: Absolut nicht symphonisch, direkt das Gegenteil davon, keine Architektur, keine Aufbau. Bloß ein bunter, ununterbrochener Wechsel von Farben, Rhythmen und Stimmungen. Aber, und das ist der Vorteil, s e h r k u r z !
Ralf Pleger
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