Sergej Rachmaninow
(1873 - 1943)

Uzh ti niva maya Op. 4 Nr. 5 (A. Tolstoi)
Ne ver mne drug Op. 14 Nr. 7 (A. Tolstoi)
Ya zhdu tebya Op. 14 Nr. 1 (M. Davidowa)
Noch - Nacht (D. Rathaus)

Zsdes khorosho Op. 21 Nr. 7 (G. Galina)
Prochodit vsyo Op. 26 Nr. 15 (D. Rathaus)
Oni otvechali - Die Antwort Op. 21 Nr. 4 (V. Hugo; Übers.: L. Mey)

Noch pechalna Op 26 Nr. 12 (I. Bunin)
Ya opyat odinok Op. 26 Nr. 9 (T. Schewschenko; Übers.: I. Bunin)
Vesennye Vody - Frühlingswasser Op. 14 Nr. 11 (F. Tiutschew)


Allen Äußerungen des selbstkritischen Komponisten zum Trotz werden die meisten seiner Lieder Erfolge. Mit Stücken wie Vesennye Vody, deren Emotionalität man sogar mit der von Texten des frühen Gorki verglichen hat, trifft er bisweilen recht genau den Geist der Zeit - auch den außerhalb der Salons. Rachmaninow verfügte über eine sichere Technik, hatte eine offenkundige Begabung, für Singstimmen zu schreiben wie auch die Fähigkeit, gerade auf kleinerem Raum Stimmungsbilder zu zeichnen.

Carsten Niemann
Zeichen 5341

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