Sergej Rachmaninow
(1873-1943)

Konzert Nr. 2 für Klavier und Orchester c-Moll op. 18


Rachmaninow - ein Name so volltönend und sangbar wie die Klangsprache, für die er steht: unmittelbar emotional, von verführerischem Lyrismus und weit schweifender Melodik: "Wie ein echter Sänger scheint er zu improvisieren, ein unhörbares Lied zu komponieren" (N. K. Medtner: Aus seinen Erinnerungen an S. W. Rachmaninow, zit. nach Erinnerungen an S. W. Rachmaninow, Wesel 1993)
Dieser Russe, der in Existenznot 1917 vor den unberechenbaren Kriegs- und Revolutionswirren floh, um als Emigrant von Skandinavien, der Schweiz und schließlich den USA aufgefangen zu werden, wurde als exzeptioneller Pianist vom Publikum geliebt. Als Komponist hatte er es ungleich schwerer. Lediglich seine Klavierwerke wurden von den besten Pianisten durch die Welt getragen, wer aber kennt seine Sinfonien, seine Chorwerke, seine Opern?
Mit seinem 2. Klavierkonzert, am 27. Oktober 1901 mit ihm am Klavier in Moskau uraufgeführt, landete der Komponist einen weltweiten Erfolg.

Christine Mitlehner
Zeichen 8304

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