Francis Poulenc
(1899-1963)
Trio für Klavier, Oboe und Fagott (1926)
Der Stil, den Poulenc bereits als junger Mann in den
20er Jahren gefunden hatte, variierte die Motive, nicht aber die Farben. Daß
diese Farben, trotz ihrer Konstanz, zum Eigenwilligsten und Unerschöpflichsten
gehörten, was es seit langem in Frankreich gegeben hatte, war den Zeitgenossen
schon sehr früh bewußt. Mit dem Gedanken an einen Artikel über
die "ganz
Jungen" der französischen Schule schrieb Albert Roussel schon 1919
an einen Verleger: Poulenc gehört sicherlich zu den Begabtesten der
ganz Jungen, und Sie können sicher sein, daß ich nur Gutes über
ihn erzählen werde. Zu diesem Zeitpunkt war Poulenc gerade mal 20 Jahre
alt und frischgebackener Soldat.
Manuela Schwartz
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