Concerto pour violon et quatuor à cordes (1. Violinkonzert / 1949)
Von Spannungen und Konflikten ist nicht nur Petterssons
Leben, sondern auch seine Musik geprägt. Diesen engen Zusammenhang zwischen
Leben und Werk hat der Komponist selbst immer wieder betont: In dem Milieu,
in dem ich aufgewachsen bin, so Pettersson 1952 in einem Essay, habe
ich den Schmerz der Menschen absorbiert. [...] Während meiner Arbeit konkretisierte
sich der Schmerz ganz selbstverständlich in Dissonanz, als ob er in eine
bereits fertige Form gegossen würde. Für mich war es nur eine Umwandlung,
eine Transsubstantiation. [...] Ich habe ein Violinkonzert geschrieben, das
in einer sehr symptomatischen Weise bis zum Bersten mit Dissonanzen angefüllt
ist.
Dieses Concerto pour violon et quatuor à cordes entstand 1949.