Allan Pettersson
(1911-1980)

Concerto pour violon et quatuor à cordes (1. Violinkonzert / 1949)


Von Spannungen und Konflikten ist nicht nur Petterssons Leben, sondern auch seine Musik geprägt. Diesen engen Zusammenhang zwischen Leben und Werk hat der Komponist selbst immer wieder betont: In dem Milieu, in dem ich aufgewachsen bin, so Pettersson 1952 in einem Essay, habe ich den Schmerz der Menschen absorbiert. [...] Während meiner Arbeit konkretisierte sich der Schmerz ganz selbstverständlich in Dissonanz, als ob er in eine bereits fertige Form gegossen würde. Für mich war es nur eine Umwandlung, eine Transsubstantiation. [...] Ich habe ein Violinkonzert geschrieben, das in einer sehr symptomatischen Weise bis zum Bersten mit Dissonanzen angefüllt ist.
Dieses Concerto pour violon et quatuor à cordes entstand 1949.

Jan Kopp
Zeichen 4315
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