Concerto D-Dur
für Horn und Orchester
Mit dem Namen Leopold Mozart verbindet der Musikliebhaber vor allem den umtriebigen Vater, Lehrer und Manager seiner musikalischen Wunderkinder Wolfgang Amadeus und Maria Anna, genannt Nannerl. Er würde auf Anhieb zwei sympathische Kompositionen von ihm nennen können: die Kindersymphonie und die Musikalische Schlittenfahrt. Doch der Geiger, Vize-Kapellmeister und Hofkomponist in Salzburger erzbischöflichen Diensten, der Theoretiker und Pädagoge hat ein erstaunlich umfangreiches uvre hinterlassen. Es umfaßt ca. 250 Werke, darunter vor allem Kirchenmusik und Sinfonien, aber auch verschiedene Instrumentalwerke wie Divertimenti, Konzerte und Klavierwerke. Leopold Mozart war mit den musikalischen Strömungen und instrumentaltechnischen Entwicklungen seiner Zeit bestens vertraut. Im Geburtsjahr seines Sohnes veröffentlichte er den "Versuch einer gründlichen Violinschule", der zu den bedeutendsten Lehrwerken des 18. und 19. Jahrhunderts zählt und den heutigen Anhängern der Alten Musik wichtige Informationen liefert.
Christine Mitlehner
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