Quatuor pour la Fin du Temps (1940)
für Violine, Klarinette, Violoncello und Klavier
Die Eingebung empfing ich während meiner
Gefangenschaft, in der ich das "Quatour pour la fin du Temps" schrieb.
Es wurde zum ersten Mal am 15. Januar 1941 von Jean Le Boulaire (Violine), Henri
Akoka (Klarinette), Etienne Pasquier (Cello) und mir am Klavier im Stalag VIII
A, Görlitz aufgeführt.
Seine musikalische Sprache ist im Wesen immateriell, spirituell, katholisch.
Die Modi, die melodisch und harmonisch eine Art tonaler Allgegenwart herstellen,
nähern von daher den Hörer der Ewigkeit des Weltraums oder des Unendlichen
an. Spezielle Rhythmen, außerhalb jedes Taktgefüges, tragen mit Macht
dazu bei, die Zeit aufzuheben. (Alles das bleibt Versuch und Stammelei angesichts
der erdrückenden Größe des Sujets.)
Olivier Messiaen
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