Bohuslav Martinu
(1890-1959)
Sextett
für zwei Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli
Paris nahm auf Martinus künstlerische Entwicklung
einen deutlichen Einfluß. Er geriet in den Sog Strawinskys, wandte sich
nach einer kurzen Periode des "Dynamismus" dem Neoklassizismus zu, entdeckte
auch für sich den Jazz, folgte den Strömungen des Surrealismus und Dadaismus.
Sein Streichsextett, das in der kurzen Zeit vom 20. -27. Mai 1932 entstand, wurde
mit dem
" Elizabeth Sprague Coolidge Prize" ausgezeichnet und am 25. April 1933
durch das Kroll-Sextett in Washington im Rahmen des Kammermusikfestes der Library
of Congress uraufgeführt.
Christine Mitlehner
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