René Leibowitz
(1913-1972)
Five Pieces for Clarinet and Piano op. 29 (1952)
Zeit seines Lebens hat René Leibowitz in seinen
Kompositionen das Erbe der Zweiten Wiener Schule gewahrt und behutsam fortgeführt.
Auch in der ersten Hochphase eines "seriellen" Komponierens Anfang
der 50er Jahre, das den engen Traditionszusammenhang sprengte und die Prinzipen
der Zwölftonkomposition zur Grundlage eines neuen musikalischen Denkens
machte, hielt Leibowitz an dem von ihm eingeschlagenen Weg fest.
Die 1952 entstandenen Five Pieces for Clarinet and Piano op. 29 sind
hierfür ein klingendes Zeugnis.
Jan Kopp
Zeichen 2378