Ernst Krenek
(1900-1991)
Trio
für Violine, Klarinette und Klavier op. 108 (1946)
Im Gegensatz zu Hindemith bleibt Ernst Krenek,
so jedenfalls stellt Glenn Gould fest, "für viele rätselhaft, da
sein umfangreiches Oeuvre idiomatisch nicht so konzentriert ist", bzw. "in
seinem Lebenswerk eine verblüffende Kollektion von Idiomen und ein unglaubliches
Arsenal verschiedener Techniken" vorkommen wie rigorose Atonalität,
Zwölftontechnik, serielle Techniken und elektronische Experimente. Der österreichische
Musiker war auch ein scharfsinniger Essayist, der sich in der Welt Karl Kraus'
zu Hause fühlte und mit Adorno in intensivem Gedankenaustausch stand.
Christine Mitlehner
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