Leoš Janáček
(1854-1928)

Mladi (1924)
für Bläsersextett


Als typisches Merkmal des späten Janáček ist auch in Mládi eine äußerste Reduktion der Mittel, eine überaus sparsame Verwendung des Instrumentariums zu konstatieren . Immer wieder pausieren ein oder mehrere Instrumente, auch über längere Strecken. (Dem entspricht auch das ungewöhnliche Erscheinungsbild vieler Janáček -Partituren dieser Zeit, so auch der Mládi-Partitur: der Komponist komponierte in seinen letzten Lebensjahren nicht mehr auf Notenpapier, sondern zog sich die Notenlinien - freihand! - selbst und ließ sie beim Pausieren eines Instruments enden.)

Ulrich Lenz
Zeichen 4411

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