Georg Friedrich Händel
(1685-1759)

Concerto B-Dur op. 4 Nr. 6
für Harfe, Streicher und Basso continuo


"Die Harfe, dieses liebliche Instrument, dessen lange Saiten so sanft vibrieren, dessen zärtlicher, harmonischer und klagender Ton mir hundertmal Thränen entlockt hat, und meinen Geist in eine Melancholie versetzt hat, die süßer als jede Freude war", so schwärmt der italienische Musikhistoriker Stefano Arteaga - diese Harfe hat
Georg Friedrich Händel häufig in seinen Oratorien eingesetzt, aber auch in seinem Konzert B-Dur op. 4 Nr. 6. solistisch herausgestellt. Mit der Besetzungsvorschrift "Harpa o Organo" landete es in der 1. Sammlung der Orgelkonzerte, veröffentlicht im Jahre 1738. Da eine große Nachfrage nach Orgelkonzerten bestand, griff Händel kurzerhand auf frühere Kompositionen zurück und bearbeitete das ursprüngliche Harfenkonzert auch für Orgel.

Christine Mitlehner
Zeichen 3280

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