Michail Glinka
(1804-1857)

Sonate für Viola und Klavier d-Moll


Irgendwann haben wir ihn alle einmal erlebt, jenen wachträumerischen, sentimentalen Gemütszustand, am ehesten um Mitternacht, in dem die eigene wehmütige Phantasie entschwundene Bilder gefühlvoll ausmalt, nicht erreichte, beharrlich ersehnte Ideale heraufbeschwört und melancholische Gedanken über die Vergänglichkeit alles Schönen zuläßt: "Da ergießt die Wehmut ihre Klage, und in dieser erwacht neue Sehnsucht, die freilich den Schmerz erneuert, aber auch nach irgend einem lindernden Trost sucht; das Herz verliert sich dabei gern in süße Schwärmerei, und der Verstand gibt dem willig nach, was das Herz verlangt. In solcher Durchführung der darzustellenden Situation besteht die Einheit der Elegie".

Zu diesem Werk gibt es einen allgemeinen Text zur Elegie

Christine Mitlehner
Zeichen 3861
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