Claude Debussy
(1862-1918)

Prélude à l'après-midi d'un faune (1892)


Claude Debussy ließ sich zu seiner Tondichtung von einem Gedicht Stéphane Mallarmés inspirieren, in dem ein Faun geschildert wird, der bei nachmittäglicher Hitze in erotischer Ekstase Nymphen und Najaden beobachtet, bis er schließlich vom Schlaf übermannt wird. Oder sollen wir sagen "übernympht" ... (?)
Mit klanglichem Raffinement wird eine antike Phantasielandschaft beschworen, aus der die Soloflöte als lockendes und sehnsüchtiges Instrument (Syrinx) hervortritt.

Walter Rösler
Zeichen 2337

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