Johannes Brahms
(1833-1897)
Trio a-Moll op. 114
für Klavier, Klarinette und Violoncello
Das Klarinettentrio (wie auch das Klarinettenquintett
und die beiden Klarinettensonaten) entstand unter dem Eindruck des besten Meisters
seines Instruments, des Meininger Klarinettisten Richard Mühlfeld. In diesem
Spätwerk sind die Kontraste gemildert, Brahms scheint über den elementarsten
Klang, den Dreiklang zu meditieren, Cello und Klarinette verbinden sich kontrapunktisch
(Kanon in Gegenbewegung im ersten wie im letzten Satz, imitative Passagen im dritten
Satz), und das Adagio ist ganz dem Geist Bachs und barocken Musizierens verpflichtet.
Christine Mitlehner
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