Ludwig van Beethoven
(1770-1827)

Sonate D-Dur op. 102 Nr.2
für Klavier und Violoncello



Diese beyden Sonaten (die zwei Cellosonaten op. 102) gehören ganz gewiss zu dem Ungewöhnlichsten und Sonderbarsten, was seit langer Zeit, nicht nur in dieser Form, sondern überhaupt, für das Pianoforte geschrieben worden ist. Alles ist hier anders, ganz anders, alsman es sonst, auch sogar von diesem Meister selbst, empfangen hat... (aus einer Rezension der Wiener Allgemeinen Musikalischen Zeitung)
Man nähert sich dem Werk vielleicht am besten, wenn man es als experimentelles Stück begreift. Komponiert hat es Beethoven jedenfalls nicht als Publikumsmagnet, sondern als ein Stück für Kenner.

Carsten Niemann
Zeichen 5751

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