Streichquartett B-Dur op. 130
Große Fuge op. 133
Die sechs letzten Streichquartette Beethovens,
entstanden zwischen 1822 und 1827, stellen nicht nur innerhalb des Gesamtwerks
des Komponisten eine letzte, unbegreiflich anmutende Steigerung und Verdichtung
seiner künstlerischen
Gestaltungskräfte dar, sondern sie bilden auch eines der entscheidenden
musikalischen Vermächtnisse der Wiener Klassik.
Die ebenso komplexen wie individuellen Lösungen sowohl der Einzelsätze
als auch des jeweiligen Quartetts haben diese Werke zu einer Kunst der Form
und damit zu einem Höhepunkt der Geschichte des Streichquartetts werden
lassen.
Wolfgang Rathert
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