Béla Bartók
(1881-1945)

Streichquartett Nr. 4 Sz 91 (1928)


Seinem vierten Streichquartett legte Bartók erstmals eine Formdisposition zugrunde, die sich symmetrisch um einen zentralen Mittelsatz anordnet und die als "Brückenform" bis zum Spätwerk des Komponisten von Bedeutung bleibt. Die satzübergreifende Anlage der Komposition hat Bartók selbst folgendermassen beschrieben: "Der langsame Satz bildet den Kern des Werkes, die übrigen Sätze schichten sich um diesen. Und zwar ist der IV. Satz eine freie Variation des II., die Sätze I und V wiederum haben gleiches Material, das heisst: um den Kern (III. Satz) bilden die Sätze I und V die äussere, II und IV die innere Schicht."

Mark Schulze Steinen
Zeichen 4962

Zu diesem Werk ist auch ein Text von Christine Mitlehner lieferbar
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