Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo a-Moll BWV 1041
Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo E-Dur BWV 1042
Eine äußerst dürftige Quellenlage weist
außer wenigen Stimmenabschriften keine Originalpartituren vor .
Vom a-Moll-Konzert existiert ein fast vollständiger Stimmensatz, in dem
man die Handschrift Carl Philipp Emanuel Bachs, Johann Ludwig Krebs' und Johann
Sebastian Bachs sowie zweier unbekannter Schreiber nachweisen kann. Später
hat Bach das Werk in das Cembalokonzert g-Moll BWV 1058 umgearbeitet.
Vom E-Dur-Konzert ist als Primärquelle lediglich eine Partitur-Abschrift
eines Berliner Musikers namens Hering aus dem Jahr 1760 überliefert. Dass
es sich dabei um ein echtes Bach-Werk handelt, wird durch sein Cembalokonzert
D-Dur BWV 1054 belegt, eine unwidersprochene Transkription des Violinkonzerts.
Christine Mitlehner
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