Johann Sebastian Bach
(1685-1750)

Brandenburgisches Konzert Nr.4 G-Dur, BWV 1049
für zwei Blockflöten, Solovioline und Streichorchester


"A Son Altesse Royalle / Monseigneur / Crétien Louis / Marggraf de Brandenbourg etc:etc:etc: / Monseigneur. / Comme j'eus il y a une couple d'années, le bonheur de me faire entendre à Votre Altesse Royalle, en vertu de ses ordres, & que je remarquai alors, qu'elle prennoit quelque plaisir aux petits talents que le Ciel m'a donnés pour la Musique."
Dieses ausführliches Widmungsschreiben legte Bach seiner Partitur mit Six Concerts / Avec plusieurs Instruments bei, die seit der Bach-Biographie von Philipp Spitta allgemein "Brandenburgische Konzerte" genannt werden. Es wird jedoch davon ausgegangen, daß keines der Konzerte im Widmungsjahr 1721 entstanden ist, sondern daß Bach aus vorhandenen Werken diese sechs ausgewählt, zusammengestellt und überarbeitet hat.
Das 4. Konzert ist dem Concerto grosso-Typus Vivaldischer Prägung verpflichtet, mit dem sich Bach zwischen 1714 und 1717 beschäftigt hatte.

Christine Mitlehner
Zeichen 3602

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