Gustav Mahler
(1860-1911)

Lieder aus "Des Knaben Wunderhorn"



Spätestens in der Leipziger Zeit (1886-1888), vermutlich jedoch noch früher, befaßte sich Mahler mit der Sammlung "alter deutscher Lieder", die unter dem Titel Des Knaben Wunderhorn zu Beginn des 19.Jahrhunderts von Achim von Arnim und Clemens Brentano herausgegeben worden waren. Mahlers Anteilnahme an der romantischen Volksliedsammlung erklärt Bruno Walter folgendermaßen:
Alles fand er darin, was seine Seele bewegte, und fand es so dargestellt, wie er es fühlte: Natur, Frömmigkeit, Sehnsucht, Liebe, Abschied, Tod, Geisterwesen, Landsknechtsart, Jugendfrohsinn, Kinderscherz, krauser Humor - all das lebte in ihm wie in den Dichtungen, und so strömten seine Lieder hervor (...)

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